Privater Screenshot-Check

Hast du einen Screenshot mit Passwort oder privaten Daten geteilt?

Sechs Fragen bringen die nächsten Maßnahmen in eine sicherere Reihenfolge. Du musst weder ein Geheimnis einfügen noch ein Konto nennen oder ein Foto hochladen.

Beim Teilen wird nur der Seitenlink gesendet. Antworten werden nie einbezogen.

Keine sensiblen Eingaben

Der Check läuft vollständig in diesem Browser-Tab.

Du wählst nur Ja, Nein oder Unsicher. Die Seite hat keine Analyse, kein Konto, Textfeld, Fotoauswahl oder Upload und sendet nach dem Laden keine Netzwerkanfrage. Antworten werden nicht gespeichert. Gib für diesen Check auf keiner Website ein echtes Passwort, Token, einen Wiederherstellungscode oder eine private Nachricht ein.

Sechs Entscheidungen

Beschreibe die Situation, ohne den sensiblen Inhalt zu teilen.

1. Zeigt das Bild etwas, das Zugang zu einem Konto oder System gewähren könnte?

Zum Beispiel Passwort, Passcode, 2FA-Code, Wiederherstellungscode, Seed-Phrase, API-Schlüssel, Token, privater Schlüssel oder Login-QR-Code.

2. Könnte jemand oder ein Dienst außerhalb deiner Kontrolle das Bild erhalten haben?

Dazu zählen Nachrichten, Tickets, Beiträge, geteilte Alben, Arbeitssysteme, synchronisierte Geräte und Cloud-Backups, die du nicht vollständig kontrollierst.

3. Falls Zugangsdaten zu sehen sind: Könnten sie noch funktionieren?

Wähle Unsicher, wenn du den Status nicht beim ausstellenden Dienst geprüft hast.

4. Ist das die einzige Kopie von Informationen, die du noch brauchst?

Etwa die einzige Liste mit Wiederherstellungscodes, Quittung, Unterlage oder Kontoinformation, auf die du zugreifen kannst.

5. Zeigt das Bild weitere persönliche, finanzielle, Identitäts-, Gesundheits-, Arbeits- oder Standortdaten?

Prüfe den ganzen Ausschnitt: Mitteilungen, Tabs, Dateinamen, QR-Codes, Adressen, Gesichter, Hintergründe und Fotometadaten.

6. Existiert das Original noch in Fotos, Zuletzt gelöscht oder als andere Kopie unter deiner Kontrolle?

Eine abgedeckte Kopie entfernt nicht automatisch das Original und macht Zugangsdaten nicht ungültig.

Musst du die Screenshots vor dem Prüfen erst finden?

SecretScan nutzt OCR auf dem Gerät und nachvollziehbare Musterprüfungen, um eine iPhone-Fotomediathek auf wahrscheinliche Passwörter, Wiederherstellungscodes, API-Schlüssel, Zahlungsdaten, Ausweise und andere sensible Texte einzugrenzen. Die menschliche Prüfung bleibt erforderlich.

Warum Widerrufen vor Löschen kommt

Das Löschen eines Bildes beseitigt eine Kopie, verhindert aber nicht, dass Passwort, Token, API-Schlüssel, Wiederherstellungscode oder privater Schlüssel weiter funktionieren. Bei aktiven oder unklaren Zugangsdaten solltest du sie beim ausstellenden Dienst ersetzen oder widerrufen und anschließend den Screenshot und seine Ziele bereinigen.

Verwandte Anleitungen

Primärquellen: GitHubs Anleitung zur Behebung offengelegter Geheimnisse, Apples Anleitung zum Löschen oder Ausblenden von Fotos und Videos und Apples Steuerung des App-Zugriffs.

Zuletzt geprüft am 2. September 2026.