Die richtige Suche wählen
Zuerst: Passwörter-App oder Fotos?
Wenn du ein Passwort suchst, das das iPhone bereits für automatisches Ausfüllen gespeichert hat, öffne die App „Passwörter“. Laut Apple verwaltet sie Passwörter für Apps und Websites, Passkeys, Bestätigungscodes und WLAN-Passwörter. SecretScan ersetzt diese App nicht und kann ihre geschützten Einträge nicht lesen.
Diese Anleitung behandelt ein anderes Problem: Ein Passwort oder Code ist in einem Screenshot, Kamerafoto, gescannten Zettel, Chatbild oder einem anderen Objekt in Fotos sichtbar.
Bekannte Passwortbilder in Fotos suchen
- Öffne „Fotos“ und tippe auf „Suchen“.
- Probiere sichtbaren Kontext, an den du dich erinnerst: Name der Website oder App, Account-E-Mail, Domain, Passwort, Code, Anmeldung, Zugangsdaten oder WLAN.
- Öffne wahrscheinliche Treffer und prüfe mit Live-Text, was tatsächlich im Bild steht.
- Wiederhole die Suche in der Sammlung „Bildschirmfotos“, wenn du die Prüfung eingrenzen möchtest.
Apple beschreibt, dass Fotos nach sichtbarem Text wie E-Mail-Adressen oder Telefonnummern suchen kann. Das funktioniert am besten, wenn du weißt, welchen Begriff du eingeben musst. Es ist keine Garantie, jedes fotografierte Passwort zu finden: Ein Wert kann ohne Bezeichnung erscheinen, die Texterkennung kann Inhalte übersehen und eine gewöhnliche Hilfeseite kann ebenfalls das Wort „Passwort“ enthalten.
Muster prüfen, wenn du die genauen Wörter nicht kennst
SecretScan nutzt Apples OCR auf dem Gerät und deterministische Prüfungen für wahrscheinliche Passwort- oder Codebezeichnungen und plausible Werte in ihrer Nähe. Die App ordnet mögliche Treffer für deine Prüfung; sie lädt weder Fotos noch erkannten Text auf SecretScan-Server.
Die Erkennung kann Inhalte übersehen und falsche Treffer liefern. Ein Screenshot einer Anmeldehilfe kann verdächtig wirken, während ein echtes Passwort ohne erkennbaren Kontext unentdeckt bleiben kann. Nutze den Scan als gezielten ersten Durchgang und prüfe jedes Bild selbst.
Bildkopien in der richtigen Reihenfolge bereinigen
- Zugriff zuverlässig sichern. Bevor du die einzige nutzbare Kopie löschst, speichere die Zugangsdaten in Apples Passwörter-App oder einem anderen vertrauenswürdigen Passwortmanager und prüfe, ob sie funktionieren.
- Bei möglicher Offenlegung ändern. Wenn eine andere Person, ein Dienst, ein geteiltes Album, eine Nachricht, ein Ticket oder eine Sicherung das Bild erhalten haben könnte, ändere das Passwort über die ausstellende Website oder App. Das Löschen des Fotos macht das Passwort nicht ungültig.
- Veraltete Bildkopien löschen. Entferne das Original aus Fotos, sobald du es nicht mehr brauchst. Bei iCloud-Fotos gilt die Löschung laut Apple auch für Geräte mit demselben Apple Account.
- „Zuletzt gelöscht“ prüfen. Apple bewahrt gelöschte Fotos dort 30 Tage lang auf, sofern du sie nicht früher endgültig entfernst. Lösche sie erst endgültig, wenn die benötigten Zugangsdaten sicher gespeichert sind.
Das Ausblenden verschiebt ein Foto in die geschützte Sammlung „Ausgeblendet“. Das Bild bleibt in Fotos gespeichert und das Passwort bleibt gültig.
Wenn du den Screenshot bereits geteilt hast
Beginne beim Konto, nicht beim Bild. Ändere oder widerrufe das Passwort über den ausstellenden Dienst, prüfe das Ziel, an das du den Screenshot geschickt hast, und entferne danach Kopien unter deiner Kontrolle. Nur das Bild auf deinem iPhone zu löschen, entfernt keine Kopien aus Nachrichten, Tickets, Alben, Diensten oder fremden Geräten.
Die Fotomediathek weiter prüfen
Passwörter sind nur eine Zugriffskategorie. Nutze die Anleitungen für mehr Datenschutz in iPhone-Fotos, um Wiederherstellungscodes, API-Schlüssel, Zahlungsdaten, Ausweisdokumente, geteilte Inhalte und Fotozugriffe zu prüfen.
Apple-Quellen: Fotos und Videos auf dem iPhone suchen, App „Passwörter“ auf dem iPhone verwenden, Schwache oder kompromittierte Passwörter ändern und Fotos und Videos löschen oder ausblenden.
Zuletzt geprüft am 2. September 2026.